Wie viel zahlen Verbraucher für ein sozial-ökologisch gutes Gewissen? Welche Personengruppen legen Wert auf ökologischen Anbau und fair gehandelte Produkte? Welche Zielgruppe verhält sich besonders preisbewusst? Fragen, die angesichts stark steigender Lebensmittelpreise für Produzenten und den Handel aktuell große Bedeutung erlangen. Honig, Kaffee und Schokolade werden in weiten Kreisen als natürlich hergestellte Produkte besonders intensiv mit fairem Handel assoziiert. Annett Seidenspinner und Kerstin Niemann untersuchten an diesen drei Produktbeispielen, bei welchen Eigenschaften die Kunden im herkömmlichen Lebensmittelhandel und vergleichend im Bio-Supermarkt ihre Prioritäten setzen. Aus den Ergebnissen lassen sich wertvolle Informationen im Umgang mit bestimmten Kundentypen ableiten.
Wiener Nachspeisen: Rezepte aus Meisterhand
Die Wiener Nachspeisen-Küche ist eine Melange aus vielerlei Küchen der Habsburgermonarchie. In diesem Buch werden Rezepte von der Barockzeit bis heute vorgestellt. Gourmetautor Gerhard Loibelsberger hat sie in alten Kochbüchern entdeckt und Meisterpatissier Herwig Gasser passte sie mit viel Liebe und Gefühl den zeitgemäßen Geschmacks- und Ernährungsgewohnheiten an.
Die „Wiener Nachspeisen“ lassen den Glanz der k.u.k. Nachspeisentradition wieder aufleben: Nockerln, Pofesen, Kroketten, Strudel, Knödel, Schmarrn, Koch, Krapfen und vieles mehr.“… um bei theuern Zeiten billige und doch vorzügliche Kost herzustellen.“ So lautete der Untertitel des 1860 im Verlag von Albert A. Wenedikt erschienen Kochbuches „Die praktische Wiener Vorstadt-Köchin“. Verblüffend an dem Aufbau dieses Buches ist, dass über die Hälfte des gesamten Buchumfangs Mehlspeisen, Strudeln, Knödeln, Kompotte, süße Sulze und Nachspeisen einnehmen. Das zeigt wie beliebt Süß- und Nachspeisen schon vor 150 Jahren in Wien waren.
Diesen Schatz an Köstlichkeiten erschließt nun das neue Buch „Wiener Nachspeisen“ einem breiten Publikum. Meisterpatissier Herwig Gasser und Gourmet-Autor Gerhard Loibelsberger präsentieren den Glanz der k.u.k Nachspeisentradition: Nockerln, Pofesen, Kroketten, Knödel, Koch, Krapfen, Strudel und vieles mehr… Die hier vorgestellten Rezepte wurden mit Bedacht ausgewählt und von Meisterpatissier Herwig Gasser mit viel Know-how und liebevoller Sorgfalt den heutigen Geschmacks-, Koch- und Ernährungsmaßstäben angepasst. Ein weiteres Anliegen war den beiden Autoren die leichte Verwendbarkeit und Umsetzbarkeit. Deshalb wurden die Rezepte von interessierten Hausfrauen und Hausmännern mehrfach nachgekocht. Deren Anregungen und Tipps wurden in das Buch aufgenommen. Aufgrund dieser Maßnahmen geben die beiden Autoren auf alle Rezepte eine 100%ige Erfolgs- & Genussgarantie!
Die „Wiener Nachspeisen“ mit allen Sinnen erleben – neben schwelgerischen Gaumenfreuden wird mit den Bildern des Fotografen Miguel Dieterich ein wahrer Augenschmaus geboten. Seine fabelhafte Bildsprache transportiert neben kleinen Geschichten und Anekdoten, in gekonnter Weise das „Kulinarische Wien“.
Lust auf Toast Hawaii? Erinnern Sie sich noch an den Käse-Igel?An die mit Fleischsalat gefüllten Tomaten? An das erste Gyros, das Sie gegessen haben? Das erste Sushi? Man ist, was man isst! Was auf unseren Tisch kommt, ist nicht einfach nur das, was uns schmeckt. Vielmehr offenbart es unsere Überzeugungen, unsere Lebenseinstellungen. Und es zeigt, in welcher Gesellschaft wir leben. Deshalb erzählen Ingke Brodersen und Rüdiger Dammann die Geschichte der Bundesrepublik (mit kurzen Abstechern in die DDR) im Spiegel ihrer wechselnden Gerichte.
Denn es ist kein Zufall, dass mit dem Gleichberechtigungsgesetz auch die ersten Fertiggerichte wie Ravioli oder Konservengemüse auftauchten. Und mit der aufkommenden Freizeitgesellschaft Häppchen wie Salzstangen und Käsewürfel plus Weintraube. In den fünfziger Jahren träumten die Deutschen beim Italiener vom »dolce vita« und in den Achtzigern bei Döner, Baklava und Gyros von der glücklichen Multikulti-Gesellschaft. Die Öko-Bewegung hat uns das Müsli beschert und die joggende und schlankheitsbesessene Dot-com-Generation die Sushi-Ära eingeläutet. Mahlzeit lässt die zeittypischen Gerichte ebenso an uns vorüberziehen wie die wichtigsten Ereignisse und Personen der vergangenen sechzig Jahre. Es bietet eine Zeitreise der ganz besonderen Art, die uns ein Deutschland zeigt, das im Rückblick bisweilen wirkt wie eine fremde, seltsame Kultur.
Mahlzeit ! – Lebensmittel im Werbefilm
Guten Appetit! Seit Lebensmittel zu Markenartikeln wurden, sorgen Werbefi lme dafür, dass die richtigen Produkte auf den Tisch kommen. Schon in den Kindertagen des Kinos werben phantasievolle Trickfilme für Senf und Sauerkraut. 1950 ist endlich die lange Zeit der Rationierung vorbei: die Lebensmittelkarten werden abgeschafft. Eine ungeahnte Vielfalt erobert die Lebensmittelläden. Das Wirtschaftswunder blüht, die Fresswelle rollt! Mit ihr kommt die Blütezeit des Werbefi lms. Als Meister des Zeichentrickfilms preist der deutsche Disney Hans Fischerkoesen die neuen Genüsse in den Lichtspielhäusern verführerisch an.